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Vic Medic Systems Futrex Körperfettmessung
         
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Die entsprechende Übersetzung aus dem Englischen

NIH Gremium bewertet Body Fat Analyzer (NIH Panel Evaluates Body Fat Analyzers)
NIH Technology Assessment Conference, Office of Medical Applications of Research, National Institutes of Health (NIH), Dec 14, 1994



 

NATIONAL INSTITUTE OF HEALTH (NIH)

NIH-Konferenz zur Beurteilung von Technologien

Office of Medical Applications of Research, National Institutes of Health, Federal Building, Room , 7550 Wisconsin Avenue, Bethesda, Maryland, 20892-9120, Tel. (301) 496-1144,

ZUR SOFORTIGEN VERÖFFENTLICHUNG ANSPRECHPARTNER:
Bill Hall, 301-496-4819
Mittwoch, 14. Dezember 1994 Leslie Curtis, 301-496-3583


NIH-GREMIUM BEWERTET BODY FAT ANALYZER

Ein von den National Institutes of Health einberufenes Gremium von Experten beurteilte heute den potentiellen Nutzen von Meßgeräten, die häufig zur Körperfett-Messung eingesetzt werden, warnten aber vor Fehlinterpretationen der von diesen Geräten erhaltenen Werte.
Es wird allgemein angenommen, man könne mit Apparaten, die mit bioelektrischer Impedanzanalyse (bioelectrical impedance analysis; BIA) arbeiten, Körperfett messen. Mit der BIA-Methode wird jedoch tatsächlich die Fähigkeit des Körpers zur Leitung eines elektrischen Stromes gemessen, welche die Gesamtwassermenge im Körper widerspiegelt. Diese Messung wird dann verwendet, um eine Schätzung der Körperfettgrade vorzunehmen.
Das Gremium erkannte die Bedeutung der BIA-Methode zur Beurteilung der Körperzusammensetzung gesunder Personen sowie von Personen mit einer Reihe von chronischen Leiden an. Das Gremium brachte jedoch auch seine Bedenken wegen der mangelnden Standardisierung dieser Geräte zum Ausdruck, insbesondere angesichts deren weit verbreiteten Einsatzes in Fitness-Centern, Arztpraxen und Krankenhäusern.
Diese Apparate werden mit Software ausgestattet, um das Körperfett ausgehend von der Messung des Körperwassers zu errechnen. In jedem Gerät sind Annahmen zu einzelnen Eigenschaften bezüglich Alter, Abstammung, Körpergröße und körperlicher Fitness bereits fest vorgegeben.
"Die BIA-Methode kann Schätzungen von Körperfettgraden liefern, es ist jedoch unwahrscheinlich, daß damit kurzfristige Veränderungen des Körperfett- oder Muskelanteils infolge vermehrter körperlicher Betätigung oder einer Ernährungsänderung gemessen werden können. Auch wenn eine Standardisierung der BIA-Geräte möglicherweise deren Genauigkeit verbessert, müssen wir uns dennoch auch darauf konzentrieren, die Technik selbst zu verbessern", erklärte der Vorsitzende des Gremiums, Dr. John Rombeau, Professor der Chirurgie an der Universitätsklinik Pennsylvania in Philadelphia.
Beim BIA-Verfahren werden an einem Handgelenk und einem Knöchel Elektroden angebracht, und es wird ein sehr schwacher elektrischer Strom, der nicht spürbar ist, durch den Körper geleitet. Die Spannungsveränderung zwischen den Elektroden wird gemessen und zur Ermittlung des Gesamtkörperwassers der jeweiligen Person herangezogen. Diese Werte gehen dann in Berechnungen ein, woraus sich eine Schätzung des Körperfettanteils ergibt.
Bevor eine BIA-Untersuchung durchgeführt wird, sollten bestimmte Testerfordernisse erfüllt werden. Das Gremium empfahl, daß sich die Testpersonen mindestens einige Minuten lang hinlegen und mindestens 4 Stunden lang nichts gegessen haben sollten. Weitere Faktoren, von denen das Gremium feststellte, daß sie die Testergebnisse beeinflussen, sind u.a. mittlere bis starke körperliche Anstrengung kurz vor der Untersuchung, Dehydration sowie Haut- und Raumtemperatur. Dieser Test erweist sich möglicherweise als weniger genau bei der Schätzung von Extremwerten der Körperzusammensetzung.

Bei seinen Empfehlungen für zukünftige Forschung betonte das aus 13 Personen bestehende Gremium u.a. die Notwendigkeit, mehr über die Funktionsweise der BIA-Methode und deren wissenschaftliche Grundlagen in Erfahrung zu bringen. Darüber hinaus legte die Gruppe nahe, die zur Ableitung von Körperfettschätzungen verwendeten Gleichungen für Forscher und Kliniker verfügbar zu machen, um eine einheitlichere Anwendung des BIA-Verfahrens zu ermöglichen. Außerdem empfahlen die Experten weitere Studien, um zu ermitteln, ob möglicherweise kollektivspezifische Gleichungen benötigt werden, um den Körperfettanteil bei älteren Leuten sowie bei sehr schlanken Personen, bei stark übergewichtigen Personen und den verschiedenen ethnischen Gruppen zu ermitteln.
Auch riet das Gremium zur Einrichtung eines Ausschusses wissenschaftlicher Experten und industrieller Hersteller mit dem Ziel, Normen für die Instrumente und Verfahrensrichtlinien festzulegen.
Diese Schlußfolgerungen und Empfehlungen wurden zum Abschluß einer zweieinhalbtägigen, vom National Institute of Diabetes and Digestive and Kidney Diseases (1) sowie vom NIH Office of Medical Applications of Research (2) ausgerichteten Konferenz zur Beurteilung von Technologien zur bioelektrischen Impedanzanalyse für Körperfettmessungen herausgegeben.
Eine vollständige Kopie der Technologiebeurteilung ist über das NIH Office of Medical Applications of Research unter o.a. Anschrift erhältlich.

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(1) in etwa: Staatliches Institut für Diabetes, Verdauungs- und Nierenkrankheiten
(2) in etwa: Amt der National Institutes of Health für medizinische Forschungsanwendungen

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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